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Abnehmen ohne Sport, so gehts richtig!

Abnehmen ohne Sport, so gehts richtig!

Der beste Weg zu einer sportlich schlanken Figur führt zweifelsfrei über eine ebenso gesunde wie ausgewogene Ernährung in Verbindung mit einem zielgerichteten Training, welches fortlaufend absolviert werden muss. Allerdings ist es nicht immer ohne Weiteres möglich, sich ausreichend zu bewegen. Erfreulicherweise lassen sich unliebsame Pfunde aber schon alleine durch die Ernährung verlieren, ohne dass hierfür gleich gehungert oder auf jeglichen Genuss beim Essen verzichtet werden muss.

Diäten machen dick!

In der Regel sind selbst wirksame Diäten aus gleich mehreren Gründen eher kontraproduktiv. Der erste Grund ist der, dass Diäten gerne den sogenannten Jo-Jo-Effekt nach sich ziehen, durch den das verlorene Körperfett binnen kürzester Zeit wiederkehrt. Ursache für besagten Effekt ist, dass stark kalorienreduzierte Diäten dem Körper eine Notsituation suggerieren, aufgrund der er zunächst darauf bedacht ist, seine körpereigenen Reserven so lange wie irgend möglich aufrechtzuerhalten. Die Folge davon ist, dass das unliebsame Körperfett nur sehr langsam abgebaut wird. Wenn während der Diät kein Sport betrieben wird, wird der Körper sogar dazu übergehen, erst die ungenutzte Muskulatur zwecks Energiegewinnung abzubauen, bevor er an seine Fettreserven geht. Darüber hinaus wird der Körper nach der Diät tunlichst darum bemüht sein, Vorräte für die nächste Notsituation anzulegen, was zumeist in Form von zusätzlichem Körperfett geschieht. Ungeachtet dessen sind wohl die meisten Diäten derart einseitig, dass potenziell gefährliche Mangelerscheinungen drohen.

Tipps und Tricks rund um die Ernährung

Wer nachhaltig Körperfett verlieren möchte, ohne dadurch gesundheitliche Risiken einzugehen, muss seinen Körper ausreichend mit allen Nährstoffen versorgen, die er zwingend braucht. Allen voran sind hierbei Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie diverse Aminosäuren zu nennen, die nachweislich beim Fettabbau helfen können. Ein weiterer Tipp ist, Nahrungsfette nach Möglichkeit nie in Verbindung mit Kohlehydraten zu verzehren. Kohlehydrate treiben nämlich den Insulinspiegel im Blut nach oben, wodurch eine Fetteinlagerung im Körper begünstigt wird. Außerdem sollte die Ernährung sehr proteinreich sein, zumal Proteine überwiegend aus den zuvor genannten Aminosäuren bestehen. Außerdem ist ein Anstieg des Insulinspiegels zumindest im Fall rein pflanzlicher Proteine weitestgehend ausgeschlossen. Hinzukommt, dass Proteine viel kalorienarmer als Kohlehydrate und Fette sind, aber dennoch deutlich besser sättigen.

Darüber hinaus wird gemeinhin dazu geraten, lieber mehrere kleinere, anstatt wenige große Mahlzeiten zu verzehren, da der Körper die enthaltenen Nährstoffe dann vermeintlich besser verwerten kann. Wobei festzuhalten bleibt, dass die letzte Mahlzeit des Tages mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen erfolgen sollte, da der Körper die Verdauung während des Schlafs stark zurückfährt. Aus diesem Grund sollte auch nicht direkt nach dem Aufstehen ausgiebig gefrühstückt werden. Besser ist es, den Tag mit einem Glas ungesüßtem Saft oder einem sogenannte Smoothie zu beginnen und erst zwei bis drei Stunden nach dem Aufstehen zu frühstücken. Ferner bleibt festzuhalten, dass es bei der Ernährung weniger auf die Quantität, sondern vor allem auf die Qualität ankommt.

Naschen ausdrücklich erlaubt!

Zwischendurch genaschte Snacks gelten als der Dickmacher schlechthin. Tatsächlich können sie aber je nach Art des Snacks helfen, überschüssiges Fett zu verlieren. Verhindern sie doch, dass der Hunger so groß wird, dass die eigentliche Mahlzeit umfangreicher als nötig ausfällt. Zudem halten sie die Nährstoffverwertung auf einem konstant hohen Niveau.

Der psychologische Aspekt

Viele unterschätzen den direkten Einfluss, den das seelische Befinden auf das Gewicht hat. Allen voran sind hierbei schon alleine zur Verdeutlichung das sogenannte Frustessen und das Essen aus Kummer zu nennen, die beide zumeist völlig unbewusst erfolgen. Soll heißen, dass das besagte Frustessen in den wenigsten Fällen als solches wahrgenommen oder erkannt wird. Außerdem hängt es stark von der Psyche ab, ob die nachhaltige Ernährungsumstellung tatsächlich gelingt. Davon abgesehen kann das sogenannte Visualisieren nachweislich dabei helfen, die angestrebte Traumfigur zu erreichen. Gemeint ist damit, sich selbst schon jetzt so wahrzunehmen, wie man später sein will. Wer schon einmal seine Traumfigur hatte, sollte sich somit einfach an die betreffende Zeit zurück entsinnen. Hierbei können Fotografien oder Videoaufnahmen von damals helfen. Außerdem sollte versucht werden, den Frust über das Jetzt in Vorfreude auf das Morgen zu verwandeln.

Schlank und leicht sind zwei Paar Schuh

Wer versucht, den Körperfettanteil zu reduzieren, braucht hier und da einen Nachweis über den Erfolg der Bemühungen. Viele greifen hierfür zur Waage, was aber nur bedingt empfehlenswert ist. Immerhin hängt das Körpergewicht nicht alleine vom Körperfettanteil, sondern unter anderem auch von der Muskelmasse ab. Entsprechend dazu sollte lieber dem Spiegelbild und dem eigenen Körpergefühl getraut werden. Außerdem ist es ratsam, sich in gewissen Zeitabständen zu fotografieren und die Bilder alle paar Wochen oder Monate miteinander zu vergleichen. Wer zudem noch zur Waage greifen will, sollte sich nach Möglichkeit stets zur gleichen Tageszeit mit derselben Kleidung oder am besten gleich völlig nackt wiegen. Außerdem bleibt festzuhalten, dass ein tägliches Wiegen weitestgehend sinnfrei ist. Immerhin brauchen Veränderungen ihre Zeit. Ungeachtet dessen können schon alleine zwei oder drei Gläser Wasser mehr oder weniger am Tag schnell ein halbes bis ein ganzes Kilo auf der Waage ausmachen.

Ein bisschen Bewegung sollte schon sein!

Abschließend ist noch darauf hinzuweisen, dass der Körper die endogene (körpereigene) Produktion von Fett abbauenden Enzymen bei anhaltender Inaktivität drastisch zurückfährt. Daher ist es ratsam, sich bei längerem Sitzen oder Liegen zwischendurch einfach ein wenig zu bewegen, selbst wenn die Bewegung sich auf ein kurzes Umhergehen im Zimmer oder auf zwei bis drei Kniebeugen und dergleichen mehr beschränkt. Außerdem sollte fortan sofern möglich lieber die Treppe als der Fahrstuhl genommen werden. Ferner empfiehlt es sich, kurze Strecken bei schönem Wetter stets zu Fuß zu gehen sowie mit dem Rad zur Arbeit oder auch zum Einkaufen zu fahren, sofern die Entfernung nicht allzu groß ist.

Der beste Weg zu einer sportlich schlanken Figur führt zweifelsfrei über eine ebenso gesunde wie ausgewogene Ernährung in Verbindung mit einem zielgerichteten Training, welches fortlaufend absolviert werden muss. Allerdings ist es nicht immer ohne Weiteres möglich, sich ausreichend zu bewegen. Erfreulicherweise lassen sich unliebsame Pfunde aber schon alleine durch die Ernährung verlieren, ohne dass hierfür …

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